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                   Illa Blaue

Künstlerin aus Kiel, Jahrgang 1919, lebt heute in Steinfeld (Angeln).

 

Foto: Arne Stoll Illa Blaue, 2009

 

Ihr künstlerisches Schaffen zeigte sich neben Ölbildern, Holzschnitten
und Gebrauchskeramik vor allem durch Aquarellmalerei und vielen
"Kunst am Bau"-Aufträgen in ganz Schleswig-Holstein.

 

 

 

KUNST AM BAU

ca. 1960, Keramikbilder in Schleswig, farbig glasiert, Entwurf von Alwin Blaue

1960, Gedenkstein zum Kieler Frieden von 1814, Muschelkalk in der Dänischen Straße, Kiel (die stark verwitterte Originalstele wurde 2010 durch eine Granitsäule ersetzt)

ca. 1961, großer runder Trinkbrunnen mit farbig glasiertem Keramikmosaik als Bodenplatte („Fische“) aus Klinkerkeramik und Rand als Sitzfläche in Brunsbüttel

1964, sechs Meter hohes, farbig-glasiertes Klinker-Keramikmosaik „Fischerboot“ an der Außenwand der Volksschule in Leck

1966, drei Keramikmosaiken in Heidkate („Kalifornien“) an kleinen Ferienhäusern

1967, Trinkbrunnen aus farblos glasierten Klinkerton an der Aussenwand einer Schule in Kiebitzreihe mit farbig glasiertem Mosaik darüber an der Ziegelwand „Kiebitze“

1967, Moasik in Brokstedt, „Schleswig-Holstein-Karte“

1969, vierfarbig glasierte Keramikmosaiken „Feuer, Wasser, Luft + Erde“ in vier Stockwerken an Außenwänden einer Hauptschule in Sörup

1971, Keramikmosaik „Sportmotive“ an Außenwand einer Sporthalle in Brunsbüttel

1972, Resopalwand, Realschule Süderbrarup, „Die 4 Jahreszeiten“ Aquarellmalerei auf Resopalpapier für vier große Wandelemente, die in zwei Nieschen gerollt werden können, so dass aus zwei Räumen eine Aula entsteht

1977, zum Teil farbig glasiertes Keramikrelief „Fünf Schulfächer“ am Treppenaufgang der Schule in Süderbrarup

1978, „Tangram“, farbig-glasierte Vorlagen auf 5 Klinkerton-Hochformaten, sowie ein rundes blau-weiss-glasiertes Keramikbild auf einer hohen, langen Betonmauer in der Jugendanstalt Paulihof in Schleswig

ca. 1980, Bildkarte von „Schleswig-Holstein“, Fayencemalerei auf weissglasierten Wandplatten in der Pausenhalle der Schule in Süderbrarup

1981, Fayencemalerei auf weissglasierten Wandplatten als Kachelbild „Schleswig-Holstein“ in der
Turnhalle in Boren

1983, farbig glasiertes Keramikmosaik in der Pausenhalle einer Schule in Todenbüttel

1987, Erneuerung der Wandbemalung in der Kirche in Boren (zusammen mit Angie Olbrich und Heidi Tews)

1987, zum Teil farbig-glasierte Keramikmosaiken (Relief) „Die Wahrzeichen der Vier Apostel“ („Stier/Adler/Löwe/Engel“) für eine Kirche in Rendsburg

1989, sechs Meter hohes farbig glasiertes Keramikmosaik „Die vier Elemente“ (Feuer, Wasser, Luft + Erde mit dazugehörigen Sport-Symbolen) an der Aussenfassade einer Sporthalle in Schönkirchen

1991, bündig in den Putz gelegtes Keramikbild „Vogelflug“, farbig glasiert, in der Aula des Behindertenheimes Kappelner Werkstätten in Kappeln

1992, Mosaik in Westerröhnfeld, Schule, „Jahreszeiten“

ca. 1993, Wandmalerei Deckenfries in Rendsburg

 

 

 

Resopalwand, Realschule Süderbrarup, 1972

 

 

Zeitungsartikel aus der Sonderbeilage "Amt Süderbrarup" des sh:z
                                                                           (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag) von 1999

 

 

Zeitungsartikel aus "Moin Moin" vom 2. März 2005

 

 

 Zeitungsartikel aus "Schleswiger Nachrichten" vom 27. November 2014

 

 

Keramikmosaik von Illa Blaue an der Sporthalle in Schönkirchen (1989)

 

 

 

Keramikmosaik "Tangram" von Illa Blaue in Schleswig am Landesjugendheim (1978)

 

 

Gedenkstein zum Kieler Frieden von 1814

Die Granitsäule von 2010, eine Kopie der stark verwitterten Originalstele der Kieler Künstlerin Illa Blaue aus dem Jahr 1960, trägt die Inschrift: „An dieser Stelle stand der Buchwaldsche Hof, 1621 errichtet als Adliger Freihof, 1944 im Kriege zerstört. 1814 wurde hier der Kieler Friede zwischen Dänemark, Schweden und England geschlossen.“

 

 

Aquarelle von Illa Blaue
 

                                                 Stillleben mit Kastanien, 47 x 58 cm

 

 

                                                  Schleilandschaft, 48 x 58 cm

 

 

                                             Blumenstrauß in blauer Vase, 45 x 58 cm

 

 

                                               Winterlandschaft in Angeln, 38 x 47 cm

 

 

 

                               Stimmungsvolles Schlei-Aquarell

 

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Ach, was waren das für Zeiten...

In Memoriam an den "Richtigen Kreis"

In den 1960er Jahren und auch noch Anfang der '70er gab es eine Gruppe von kunstinteressierten Menschen in Kiel, die der Graphiker Dago Kleemann einmal mit "der Richtige Kreis" beschrieben hat. Die Mitglieder trafen sich regelmäßig im Hinterhof-Atelier der Legienstraße 26, um dort zu malen und bei Kalterer See rauschende Feste zu feiern. Zum harten Kern der Gruppe gehörten:
Werner Rieger
, Illa Blaue, Dago Kleemann und seine Frau Hella sowie Hilde Mentzen und Uwe Till.
Zum erweiterten Kreis zählten (temporär) noch Bruno Giurini,
Uschi Leithäuser, Antje Mentzen,
Franz & Sigrid Reisener, Amigo Krüger, Thomas Dumrese und viele andere.


Illa Blaue
 

Hilde Mentzen & Werner Rieger

 

Dago Kleemann

                                                                                                              (Alle 3 Fotos stammen aus dem Jahre 1964)

 

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